Naschereien aus dem 20. Jahrhundert – Zukker @ Berlin Fashion Week AW 16/17

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Ein bisschen hiervon… und ein bisschen davon… hauptsache es kommt letztendlich  eine bunte Mischung aus allerlei Modeerscheinungen des vorigen Jahrhunderts für die kommende Herbst- Wintersaison dabei heraus.

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Das Designertrio des Berliner Labels Zukker ließ die Models kürzlich bei der Berliner Fashion Week in vorrangig einfarbigen, und in Naturtönen wie Sandbraun und Moosgrün gehaltenen Stücken über den Laufsteg tingeln.
Unterbrochen wurde dieses idyllische Farbenbiotop von himmlisch-blauen Pastelltönen auf der einen sowie mohnroten als auch maisgelben Gewändern auf der anderen Seite.

Typisch Zukker – schnittechnisch bleibt sich das Label treu. Zwischen sportlichen und figurbetonenden, taillierten Kombinationen findet man ein paar außergewöhnliche vorrangig untaillierte Mäntel, die es mir sehr angetan haben.

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Trotz der androgynen 20ger Jahre – Silhouette und dem an die 70ger erinnernden Mantel zitieren die Ärmelformen vorige Werke aus dem Zukkerhaus.

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In dieser Kollektion haben mir ebenso die stellenweise experimentierfreudigen Kombinationen aus leichten, gemusterten Materialien mit Pelz(imitaten?) und weiteren an Trachten angelehnten Teilen gefallen.

 

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Neben Farbkontrasten können wir uns also auch auf einen regelrechten Material- und Stilkarneval einstellen. Eines bleibt dabei jedoch gewiss: Das Taillenschleifchen darf auch in der nächsten Saison nicht fehlen!

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Apropos Karneval: Ich bedanke mich beim Verführer Berlin und dem Circus of Fashion, empfehlenswerten Magazinen über die Mode und Kultur Berlins für meinen Besuch bei der Fashion Week und die vortrefflichen Laufstegfotos (André Remark).

Berlin Fashion Week J16 – Premium

Hier ein paar Eindrücke von der Premium, welche ich heute unter anderem besuchte.
Zwischen farbenfrohen Hemden und Blusen von Lucky Deluca und Mänteln aus Microfasern (Grunge John Orchestra.Explosion) fanden sich ebenso entzückende Hüte und Hut-Mützen…oder wie auch immer man den Mix aus beidem nennen mag.

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Nennenswert erachte ich auch ein italienisches Label namens Animapop. Der Name verrät schon ein wenig vom knallig-bunten Charme jener laserbedruckten Kleidungsstücke.

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Der Clou daran ist, dass sozusagen sowohl die “Innen”- als auch die “Außenseite” verschieden gestaltet sind und die Teile deshalb je nach Lust und Laune gewendet getragen werden können.
Ganz nach dem Motto; wenn man sich nicht entscheiden kann, sollte man beides nehmen, weisen die Animapopkleider also eine ähnliche Philosophie auf, wie einige der Berline Sommercapes und -Röcke.

Das Mode-Mosaik Teil III: Bloß nicht verstecken!

OS7Die eleganten sommerlichen Stücke aus der aktuellen Kollektion Olya Shishkina‘s versetzten mich bereits vergangenen Winter in Verzücken.

Mit Materialien zum Im-Winde-Verwehen…

OS4wie Seifenblasen…

OS5in kühlen Farben gehalten…

OS8machen Lust auf eine Party am Pool…

OS1…oder doch lieber am Strand?

OS9…oder einfach neugierig auf experimentelle Mode aus London, die es sich doch tatsächlich traut, mal nicht mit bewährter weißer Spitze oder im Gothiclook in Erscheinung zu treten.

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Morgenstimmung

Bevor es um meine persönlichen Eindrücke der letztwöchigen Berliner Fashion Week geht, kommt vorab eine kleine Hinführung zu einem Motiv, welches bereits seit mehreren Saisons die Modewelt prägt: Eine verstärkt unverfälschte und natürliche Ausstrahlung und gleichzeitig eine gewisse Verbundenheit zur Natur selbst, welche sich nicht nur im “geschminkt-ungeschminkten” Make-up, sondern ebenfalls in floralen-insektizierten Mustern, Blumenkränzen sowie in Hippie-Mähnen äußert.

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Das Mode-Mosaik Teil II: Ein Abstecher gegen den Strom

Man könnte meinen, die Zeit zwischen den einzelnen Modenschauen sei unspektakulär oder gar langweilig. Was sollte es denn bitte auch jenseits des Laufstegs geben, außer Hände voller Drinks und Goodie Bags!?

Die Antwort lautet: wenn du Glück hast und eine stilvolle Bloggerin vor die Linse bekommst, könnte sie sich im Laufe des Gesprächs als eine Modedesignerin entpuppen. Genauer gesagt als eine, die Gefallen daran findet Sorbisch-Wendische Trachten immer wieder aufs Neue modern zu interpretieren.

Bitte einmal sämtliche knallpinke Lavera-Scheinwerfer auf Sarah Gwiszcz richten!

Sarah Gwiszcz

Neugierig? Continue reading

Das Mode-Mosaik Teil I : Newcomerin der Ökomode

Am Donnerstag (22.01.2015) war ich zu Gast bei der Lavera Showfloor. (kurze Info: Lavera stellt Naturkosmetik her und bietet halbjährig zur Berliner Fashion Week vorrangig Jungdesignern bzw jenen, welche ökologische, nachhaltige und fair produzierte Mode kreieren die Möglichkeit, ihre Kollektionen auf dem Laufsteg zu präsentieren.)
Bereits im Sommer bin ich auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden und war damals positiv überrascht.

Den Anfang machte an diesem Tag (es war der zweite)

Clara Caesdorf Tasche

Frisch von der Hochschule (AMD) mit wunderbaren, ansprechenden Ideen… Continue reading