Showroom @German Press Days

ein Gastbeitrag von der wundervollen Ulrike

Seit 2016 gibt es einen neuen Stern am deutschsprachigen Onlineshop-Firmament: Die Plattform „Showroom“ bietet Kollektionen unabhängiger Modedesigner an. Damit fördert sie kleinere, individuellere Labels und setzt vor allem ein Zeichen gegen die „Geiz ist Geil“-Mentalität vieler anderer Shopping-Portale.

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Begonnen hat die Plattform als polnisches Start-Up im Jahr 2012, das polnische Designer und Designerinnen präsentiert. Nach wie vor existiert der Stammshop unter showroom.pl, der einen spannenden Querschnitt durch die polnische Modeszene zeigt. Das gefiel dem Medienriesen Burda, der prompt investierte und somit den deutschen Ableger unter showroom.de aufbaute.
Mittlerweile bieten 300 Marken ihre Mode bei „Showroom“ an. Dazu zählen Newcomer und Nischenlabels genauso wie Stars der deutschen Modewelt, darunter etwa Marcel Ostertag.

Somit finden sich auf „Showroom“ legere Looks neben Haute-Couture-Stücken.
Schnäppchen machen kann man hier allerdings trotzdem. Kleider und Shirts mancher Nachwuchs-Designer sind – wenn man gerade Glück hat – schon ab 50 Euro im Sale zu ergattern. Natürlich befinden sich die meisten der in kleiner Auflage und stets innerhalb der EU produzierten Kleidungsstücke im höheren Preissegment.
Designerin Inga Lieckfeldt vom kleinen, aber feinen Berliner Label „Berlina Pflanze“ fertigt beispielsweise grundsätzlich nur Unikate. Bei Bestellung eines ihrer Prototypen auf „Showroom“ setzt sie sich umgehend an die Nähmaschine und zaubert in kurzer Zeit das gewünschte Stück.

Neben Mode hat „Showroom“ auch Wäsche, Schmuck und andere Accessoires im Angebot.

Schaut einfach mal vorbei, es lohnt sich!

Anbei findet ihr ein paar Bilder von den German Press Days, die am 13. und 14. Oktober 2016 stattfanden. „Showroom“ lud in seine Präsenzräume in der Berliner Linienstraße ein. Hier wurden Stücke ausgewählter Designer vorgestellt, die aktuell bei showroom.de erhältlich sind.

Hauchzarte Mode in Pastelltönen präsentierte Natascha von Hirschhausen. Den Körper umspielende Schnitte aus Bio-Wolle, Bio-Baumwolle und Bio-Seide machen ihre Kleidung aus. Besonders schön fanden wir einen Überzieher mit floral bedruckten Seidenelementen.

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Das Label „Altendorfer“ zeichnete sich durch interessante Jackenmodelle aus. Neben Military-Optik setzen die Designer auf eine besondere Webstruktur, die den Modellen eine sehr haptische Oberfläche gibt. Das Highlight der Kollektion ist für uns eine Jacke mit changierendem Muster.

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Geometrische Schnitte und bläulich gebatikten Chiffon gab es bei „Friederike Haller Studio“.

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Marcel Ostertag präsentierte seine Frühjahr-Sommer-Kollektion 2017. Er sieht Wolken am Horizont sowie auf Sommermänteln und Röcken.

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Für Tierfreunde gibt es Mäntel mit Pferdedruck. Besonders schön ist die Farbgebung seiner Kollektion, die neben zartem Blau auf kräftiges Grün in Kombination mit Rosa setzt. Dies kommt zum Tragen dank grüner Hosen zu Rosé-Blusen mit transparenten Ärmeln oder Kleidern mit grünem Rock und rosa Polo-Oberteil. Verspielte transparente Chiffon-Sets aus Hotpants und Top runden den Sommer-Look ab.

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