Hallo Nacht

 

“Ich brauch’ keinen Schlaf

Der Kaffee ist stark

Die Nacht ist der schönste Tag”

“Hallo Nacht”, Kraftklub, Album: “Keine Nacht für Niemand” (2017)

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Heut’ Nacht ist Ball – ich lad’ dich ein

Bereits in einem Monat startet ein weiteres Mal Roman Polanskis “Tanz der Vampire” im Theater des Westens. Wer dieses sowohl mystische als auch humorvolle Musical kaum erwaten kann, wird sich wohl bis dahin an dieser nächtlichen Tanzmusik erfreuen.

Vladimir Sterzers  Stück wirkt auf mich so filigran wie einer jener Spiegel im Schloss, denen sich so mancherlei Abbild zu enthalten vermag.

Royal Friday

Der erste Titel des neuen Albums von Royal Republic “Weekend Man” ist eine empfehlenswerte auditive Energiequelle!

In der Musik der schwedischen Band trifft extrem viel Energie auf leicht schräge und ausdrucksstarke alternativ-rockige Klänge. Dies ist wohl der Grund, weshalb mir jedes Lied Adrenalinstöße zu versetzen weiß. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen, nein, der Zucker auf der Kanelbullar sind und bleiben wohl die unschlagbar guten Liveacts!

Wohl infolge der Zusammenarbeit mit den Nosebreakers, scheint mittlerweile auch etwas Countrymusik im Stil der Band mitzuschwingen. Ich bin jedenfalls schon sehr auf den Rest des Albums gespannt!

Habt ein feierliches Wochenende.

 

I smile because I want to

Eigentlich bin ich kein großer Fan von klassischen Indie Bands, mit ihren ermüdenden monotonen Rhythmen und Gesängen, welche man eher erahnen kann als dass sie wahrhaftig aus den überirdischen Sphären zum Hörenden dringen, aus welchen sie zu kommen scheinen.

Wie gut, dass man sich ein Leben lang auf neues einlassen kann. Auch wenn mir noch nicht gänzlich einleuchtet, weshalb ich gerade den Glass Animals lausche, so finde ich, dass ihr euch ein Bild von ihrer Musik machen solltet.

Irgendwie muss ich die ganze Zeit an Muse denken, nur eben um ein paar Energieniveaus erniedrigt. Ach ja, und anstelle der orientalisch anmutenden Klänge treten afrikanisch/lateinamerikanische Rhythmen. Eine gute Idee, wie ich finde, denn:

wären die gläsernen Lieder ein paar BPM langsamer, würde mein Gehirn die britische Musik ganz einfach wieder mit den Massen der vielen anderen Alternativ-Chilligen Bands assoziieren, welche mehr, also weniger bekannt vor sich hin treiben ohne in ihren Klängen unterzugehen.

Ruhige Musik unterhaltsam zu gestalten ist eben mal nicht Jedermanns Sache oder auch nicht in dessen Sinne.